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Farbseminar
2 - Wer es lieber etwas theoretischer hätte
Kosten 199.- Euro je Teilnehmer inkl. 7% MWST,
bei Anmeldung von 2 Teilnehmern 10% Rabatt
Für 2009 können
noch Termin-Wünsche abgegeben werden.
Grundlagen der Farbe ,
Digitaldruck und Leinwand-Druck
Ziele:
Der Teilnehmer soll in die
Lage versetzt werden, Bilder und Daten analoger oder digitaler Natur zum Druck
aufzubereiten für sich selbst oder zur Weitergabe an Fremddienstleister. Er soll
vorab erkennen, wo eventuell Probleme auftauchen werden und wie man dafür sorgt,
seine farbigen Kreationen optimal auf das Papier bzw. die Leinwand zu bringen.
Schwerpunkt bei der
Besprechung der Druckmedien sind die Probleme beim Leinwanddruck und Ausdruck
auf Inkjetdruckern für den Heimgebrauch. Es werden auch in gewissem Umfang durch
die Teilnehmer eigene mitgebrachte Werke auf Leinwand gedruckt und auftretende
Probleme besprochen.
Der Teilnehmer lernt den
Workflow mittels modernem Farbmanagement.
Vorkenntnisse: Die Teilnehmer
sollten über Grundkenntnisse der digitalen Bildverarbeitung verfügen oder den
Willen haben, auch komplexe Sachverhalte zu verstehen. Das Programm kann in
Absprache mit den Teilnehmern geändert werden.
Das Programm kann auf Wunsch
für einige oder alle Teilnehmer mit einem Maltag oder der Einführung in die
Fotografie kombiniert werden, s.u..
1. Tag
A Allgemeines
1. Auffrischung der Grundlagen der Farbtheorie
2. Additive und subtraktive Farbenmischung
3. Farbräume, geräteabhängig und geräteunabhängig und deren Definitionen,
RGB CMY CMYK LAB YXZ HSB, LCH etc.
4. Farbtemperatur und deren Bedeutung im Produktionsprozeß
5. Rasterverfahren: Regelmäßige Raster, Streuraster, frequenzmodulierte Raster
6. 24-bit versus 48 bit Farbe
B
Spezielles
1. Kennenlernen der
Grundproblematik des Farbmanagements
2. Aufzeigen der Probleme, auf verschiedenen Medien und Druckern
gleich aussehende Drucke zu erhalten,
Rendering Intent, Gamutwarnung,
verschiedene RGB-Farbräume und deren Konsequenzen,
Wirkung von Drucken und Farben bei unterschiedlicher
Beleuchtung,
Metamerie
3. Darstellung des Weges konstanter Farbe vom Scanner zum Druck,
RGB CMY CMYK LAB YXZ HSB etc
Workflow RGB 24/48 bit
4. Probleme bei der Weitergabe von Dateien an Fremddienstleister
Workflow-Diagramme
5. Einführung in das Erstellen von Farbprofilen z.B. mit Prinect 5.1
für RGB und CMYK-Drucke mittels X-rite DTP 22 (Color-Swatchbook),
gfs. auch anderen
Geräten und Software.
Warum werden die Inkjetdrucker als RGB-Drucker angesteuert
6. Voraussetzungen dafür
7. Probleme, die auftauchen können
Fading, Linearisierung,
Papierwahl, Druckweg (uni-/bidirektional) Substrate Backing, Black-Backing,
Weiß- und Schwarzpunkt Einsatz der Profile aus verschiedenen Programmen und
Betriebssystemen,
Interpretation von Profilen
durch verschiedene Farbrechner im Programm
Vergleich von Farbe: das Delta-E, Profil-Struktur
8. Problematik der Tinten,
Dye- und Pigmenttinten
Probleme von Druckmedien, wie testet man die Eignung
(Runzeln, ungleichmäßiger Farbauftrag, Zeigen von
Beispielen)
verschiedene Druckmedien und deren Vor- und Nachteile
9. Lichtechtheit
10. Weiterverarbeitung von Drucken, Lackieren, Laminieren und Kaschieren
11. RIP oder kein RIP
Konsequenzen, nötige Auflösungen für (Groß)drucke
12. Kurzüberblick über Drucker
am Markt
13. Was bräuchten Sie, wenn Sie selbst drucken wollen
14. Tipps aus der Praxis
15. Kalkulation
2. Tag:
C Praktischer Teil
1. Bearbeiten eigener
Dateien und Ausdruck auf verschiedenen Medien
Tiefenkompensierung oder
manuelles Verfahren, Vergleich der Renderings Intents beim Ausdrucken,
Strategien zur Bildschärfung
2. Erstellen von Farbprofilen
Praktische Übungen und
Eichen eigener Drucker (Drucker gfs. mitbringen oder zumindest die vorher
erstellten Testmusterdrucke)
Nach Profilierung in
Verbindung mit Photoshop kann Ihr RGB-Tintendrucker zu einem preiswerten
Proofsystem werden und z.B. exakt voraussagen, wie die Drucke bei einem
Dienstleister ausfallen werden
3. Hochrechnen von Dateien für
Großformatdruck
4. Umgang mit dem Spektralphotometer und praktische Übungen
5. Einlesen von digitalen Fotos, Problematik der Farbräume
6. Kalibrierung eines Scanners, Monitors
7. Messungen von Farbtemperaturen
D. Druck zu
Sonderpreisen:
alle Seminarteilnehmer können mitgebrachte eigene Dateien während der
Seminartage zum Sonderpreis mit 30% Rabatt (Erstdruckpreis) und 15% Rabatt
(Folgedrucke eines Motivs) ausdrucken, sowohl auf dem Inkjet als auch auf
unserem Farblaser.
Es kann sein, daß diese aus
Zeitgründen nicht gleich mitgenommen werden können. Der günstige Preis bleibt
aber natürlich bestehen.
E. Literatur und
Linkliste:
Übergabe des ausgearbeiteten
Seminar-Skriptes mit Liste weiterführender Informationen in Literatur und Web
und einer CD-ROM.
F. Ergänzungstag
3. Tag Fotokurs
(nur wenn gewünscht gegen Aufpeis 100,00 Euro inkl. 7%
MWST
Einführung in die
Fotografie. Bei Digital-Cameras speziell Farbraum sRGB versus Adobe-RGB,
Speicherung der Daten, Vorteile von RAW, praktische Übungen. Vorstellung
des Basiccolor Calicube.
3. Tag Malkurs
(nur wenn gewünscht gegen Aufpeis 100,00 Euro inkl. 7%
MWST
Einführung in das
Malen mit Öl und Acrylfarben oder Pastellkreiden unter Anleitung des
erfahrenen Fotorealisten Arthur A. Keller
Übermalen von
Leinwanddrucken.
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Änderungen
vorbehalten.
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